Die Schlosskirche

Vor ein paar Tagen war ich Abends noch in Varel spazieren und habe ein paar Fotos geschossen.

An der Schlosskirche fahre ich eigentlich jeden Tag vorbei. Entweder wenn ich zu meiner FÖJ Einsatzstelle radle oder wenn ich auf dem Weg zum Hafen bin.

Sie steht direkt am Schlossplatz und wurde 1150 erbaut. Ab 1650 gehörte sie zur Schlossanlage der Stadt Varel, war aber immer für die Bürger geöffnet.

Besonders der Turm mit seinen fünf Glocken ist von verschiedenen Orten der Stadt zu sehen, was ich persönlich richtig schön finde.

Und vor allem im Sonnenuntergang ist die Kirche natürlich auch ein beliebtes Fotomotiv.

Auch im Inneren ist sie mit vielen bunten Kunstwerken geschmückt und einen Besucht wert.

Der Vareler Wald

Das Landschaftsschutzgebiet Vareler Wald führt einmal quer durch die Stadt und nimmt etwa 10% der Stadtfläche ein. Im ganzen Wald sind viele Hinweisschilder und Informationstafeln platziert, sodass er gerne als Ausflugsziel von den örtlichen Grundschulen genutzt wird.

Generell lädt er zum gemütlichen Spazieren gehen und Fahrradfahren ein. Es gibt verschiedene Wege und viel zu entdecken. Auch habe ich schon von Einheimischen gehört, dass es hier wohl auch eine Rodelbahn geben soll, was dann für den Winter interessant ist (falls es schneien sollte). Auch Dachse sollen hier wohl leben, bis jetzt habe ich aber nur andere, kleinere Tierchen entdeckt.

Hier noch ein paar Fotos:

Auf nach Dangast!

Vor zwei Wochen bin ich mit einer Einheimischen nach Dangast geradelt. Der Kurort ist Teil der Stadt Varel und es gibt einen Radweg direkt am Deich entlang. Wir sind allerdings durch den Stadtteil Dangaster Moor gefahren. Dangast besitzt übrigens auch eine alte Mühle, die ist allerdings nicht mehr in Betrieb, da sie keine Flügel mehr hat.

Durch den Strand, den Varel nicht besitzt, kommen mehr Touristen nach Dangast als in meinen neuen Wohnort.

Vom Deich aus kann man in den Norden schauen. Entfernt kann man dort Wilhelmshaven sehen.

Mit der Kamera war es natürlich nochmal einfacher als mit dem Handy.

Direkt am Hafen von Dangast steht dieser alte Leuchtturm. Er kommt eigentlich aus Wilhelmshaven und markierte dort viele Jahre die dritte Einfahrt zu den Häfen der kaiserlichen Marine.

2005 wurde das Molenfeuer allerdings verkauft, es hatte ausgedient, und wurde mit dem Schiff nach Dangast transportiert. Seitdem steht die Tonne mit Mütze am Dangaster Hafen.

Dangast ist ein Künstlerort. Deswegen gibt es neben zahlreichen Museen und Angeboten für Klein und Groß auch einige Kunstwerke, die im Meer und im Ort verteilt sind. Zum Beispiel gibt es ein großes Seepferdchen in der Ortsmitte und am Wegesrand von Dangast nach Varel einige Gemälde der Landschaft.

Der Waldsee in Herrenneuen

Am Freitag hatte ich das erste Mal Begleitung bei einer Fahrradtour.

Zusammen sind wir quer durch Varel zum Waldsee Herrenneuen geradelt, welcher sich im Stadteil Obenstrohe befindet. Auf dem Weg wurden mir viele Orte der Stadt gezeigt, die ich noch nicht kannte.

Der See ist entstanden als die Autobahn 29 gebaut wurde, welche von Wilhelmshaven durch Varel an Oldenburg vorbei bis zum Autobahndreieck Alhorner Heide bei Emstek führt. Aus diesem Grund wird sie auch Jadelinie genannt.

Wenn man am Wasser sitzt, kann man die Autobahn in der Ferne zwar hören, doch es ist gut möglich, die Geräusche auszublenden und die Spiegelung des blauen Himmels und der Bäume im See zu betrachten.

Zusammenfassend wirklich ein toller Ort. Auch für einen Spaziergang sehr zu empfehlen!

Der Mühlenteich

Heute war es bei uns in Varel zwar schon deutlich kühler, aber doch noch sehr sonnig. So habe ich meinen Feierabend genutzt und bin zum Mühlenteich im Vareler Stadtteil Obenstrohe geradelt.

Ausläufer durchziehen den angrenzenden Wald, der zum Spaziergehen und Radfahren einlädt. Verteilt um den Teich gibt es Tafeln, die über die dort lebenden Tiere informieren.

Die Runde, die ich gefahren bin, war ungefähr 1,5km lang und hat mich an umgestürzten Bäumen und Seerosen vorbeigeführt. Aber so wie am Obersee in Bielefeld gibt es auch hier viele verschiedene Wege.

Das einzige, was ich schade fand, war, dass es keine Mühle am Mühlenteich gibt, aber naja, war trotzdem echt nett.

Und wenn die Sonne untergeht, ist der Ort natürlich noch schöner. Ich bin schon gespannt, wie das ganze im Winter ausschaut.

Das Vareler Schloss…

…welches leider nicht mehr steht.

Das Schloss von Varel wurde um das Jahr 1350 zunächst als Steinhaus errichtet und dann bis 1708 als Schlossanlage erweitert. Bis 1817 wird das Gebäude immer weiter umgebaut, zum Beispiel durch einen Bau eines Ostflügels erweitert. Im genannten Jahr gab es dann einen verheerenden Brand bei dem das Schloss zerstört wurde, sodass es dann 1870 abgerissen wurde. Ein Jahr später wurde der Schlossplatz angelegt, der heute Platz für Veranstaltungen in der Stadt ist. Hier befindet sich auch die alte Mauer, die als einziges übrig geblieben ist.

Im Hintergrund ist die Schlosskirche zu erkennen, welche 1150 errichtet wurde. Sie gehörte ab 1650 mit zur Schlossanlage.

Ein Abend am Deich

Moin, ich melde mich auch mal wieder.

Letzten Freitag habe ich mir leider bei einem Fahrradsturz das Knie geprellt, sodass ich im Moment nicht so viel herumradeln kann. Aber über den Abend kann ich natürlich trotzdem etwas schreiben :

Direkt am Hafen von Varel befinden sich Kuhweiden und irgendwie finde ich es jedes Mal, wenn ich die Feldwege entlang fahre sehr schön, die Tiere und im Hintergrund die Kutter und Segelschiffe zu sehen

Weiter am Deich entlang in Richtung Dangast läuten Heuballen und Hasen, die über Stoppelfelder hoppeln, so langsam den Herbst ein- zwei Wochen Sommer reicht ja schließlich auch…

Sonnenblumen sind ja auch was hübsches 😀

Auf meiner kleinen Tour habe ich neben Hasen noch Reiher und Rehe gesehen, die aber schnell das Weite gesucht haben als ich sie fotografieren wollte.

Aber Störche gabs :

In der Gruppe standen bestimmt zehn Tiere- so viele habe ich ehrlich gesagt noch nie auf einem Fleck gesehen.

Freiburg entdecken

An meinem nächsten Tag in Freiburg war ich mit meiner besten Freundin auf dem Münstermarkt. Das Münster ist eine sehr alte Bischhofskirche, mit dessen Bau man um das Jahr 1200 begonnen hat. Fertig gestellt wurde es im 16. Jahrhundert, die Bauzeit betrug also insgesamt ungefähr 350 Jahre. Im Bauwerk gibt es viele interessante Aspekte zu entdecken: zum Beispiel hat das Gebäude 19 Glocken und vier Orgeln. Heute ist das Gebäude 116 Meter hoch und hat auch den zweiten Weltkrieg überstanden.

Danach haben wir eine sogenannte „lange Rote“ gegessen, eine Freiburger Spezialität.

Auf unserem Weg durch die Innenstadt sind wir auch am alten Rathaus vorbeigelaufen, das anlässlich des 900. Geburtstags der Stadt hübsch geschmückt ist.

Außerdem waren wir an der Dreisam spazieren. Der Fluss fließt einmal quer durch Freiburg und bietet einen Ort der Erholung für Mensch und Tier.

Am letzten Tag sind wir am Vormittag auf dem Schauinsland gewesen. Der Freiburger Hausberg ist ca 1280 Meter hoch und mit der längsten Umlaufseilbahn Deutschlands zu erreichen. Oben hat man einen Überblick über das Umland und bei gutem Wetter kann man bis nach Frankreich schauen.

Am Nachmittag sind wir dann noch zum Schluchsee gefahren. Dort kann man baden gehen, sich sonnen, aber auch segeln lernen und paddeln.

Eine Reise in ferne Welten

Samstagmorgen bin ich in Varel in den Zug gestiegen, um mich auf eine lange Reise zu begeben.

Nach zwei Umstiegen in Osnabrück und Mannheim bin ich schließlich nach zehn Stunden in Freiburg angekommen, wo ich bis Donnerstag meine beste Freundin besuchen werde.

Zum Abendessen gab es ein typisches Gericht für diese Region: Flammkuchen. Sehr lecker!

Am Sonntag waren wir auf dem Mundenhof, dem Tierpark der Stadt. Hier leben viele verschiedene Haus- und Nutztierrassen aus der ganzen Welt.

Am Abend sind wir noch ein bisschen durch den Schwarzwald gewandert. Von einer alten Kapelle hatten wir einen tollen Blick auf die Stadt und die Alpen. Danach gab es Käsespätzle 😀

Drei in eins

Donnerstag war das Wetter hier total gut und nachdem mein Fahrrad repariert wurde, musste ich das natürlich ausnutzen. Ich habe mich für eine Tour durch die Städte Wiefelstede, Bad Zwischenahn und Westerstede entschieden. Die drei Städte liegen südlich von Varel im Landkreis Ammerland. Mein erstes Ziel war der Botanische Garten in Wiefelstede. Dort habe ich kaum Menschen getroffen, konnte aber viele Fotos von den dort wachsenden Pflanzen schießen.

Danach bin ich weiter in den Süden nach Bad Zwischenahn geradelt. Dort befindet sich das Zwischenahner Meer, welches mich ein wenig an das Steinhuder Meer erinnert hat. Es gibt die Möglichkeit, Tretboot zufahren oder zu baden. Von den Einwohnern her ist Bad Zwischenahn ein bisschen größer als Varel und die Einkaufszone ist wirklich sehr hübsch.

Anschließend bin ich auf dem Rückweg noch durch Westerstede gefahren. Auf dem mittleren Bild ist zum Beispiel die Kirche zu sehen. Eigentlich wollte ich mir auch noch die Windmühle anschauen, doch die ist anscheinend nicht mehr in Betrieb. Auch in Westerstede gibt es einen Rhododendron Park, den werde ich beim nächsten Mal besuchen.