Kükenausflug in Jever

Am Wochenende war ich mit meiner Mit-FÖJlerin mal wieder in Jever. Nachdem wir ein wenig durch die Innenstadt geschlendert sind, waren wir noch im Schlosspark, wo es viele verschiedene Wasservögel und Pfauen zu beobachten gibt. Und gerade laufen durch den ganzen Park viele kleine Küken, die wirklich sehr niedlich sind. Hier haben wir zum Beispiel eine Nilgans mit ihren Küken entdeckt, die vor einem aufgeregten Trauerschwan geflohen sind.

Auf diesen Bildern sind Trauerschwäne und Jungvögel zu sehen. Diese sind deutlich größer als die Nilgänse und wurden auf die Namen Bianka und Bernhard getauft.

Trauerschwäne leben übrigens eigentlich in Australien und Neuseeland und sind deutlich seltener zu beobachten als die sonst häufig zu sehenden Höckerschwäne.

Und das erste Mal haben wir im Park auch Teichhühner mit ihren Küken anschauen können. Besonders faszinierend fanden wir die im Verhältnis zum Körper riesigen Füße und Krallen.

Und Pfaue gabs natürlich auch wieder:D

Auf ins Blumenparadies!

Am Sonntag, als es auch hier im Norden so schön warm war, bin ich mit meiner Mit-FÖJlerin nach Westerstede gefahren. Die Stadt liegt im Landkreis Ammerland und hat etwas weniger Einwohner als Varel. Etwas außerhalb der Stadt, mitten im Grünen, liegt der Rhododendronpark Hobbie, welcher mit 70ha flächenmäßig der größte Rhododendronpark Deutschlands ist. Der Park ist schon über 90 Jahre alt und die vielen alten Bäume spenden an sonnigen Tagen angenehmen Schatten. Unten findet ihr noch ein paar Bilder aus dem Park.

Übrigens findet in Westerstede alle vier Jahre die RHODO statt, das ist eine große Rhododendron-Ausstellung bei der alle Arten, die in der Region wachsen, gleichzeitig blühen und die Stadt in ein Blumenmeer verwandeln. Die nächste RHODO findet im Jahr 2023 statt- in dem Jahr feiert Westerstede den 900. Geburtstag.

Zurück in Schillig

Am Wochenende war ich mit meiner Mit-FÖJlerin mal wieder in Schillig, ganz im Norden von Friesland, wo wir ja auch schon im Dezember waren. Diesmal hatten wir statt Schneefall und Minustemperaturen, strahlenden Sonnenschein, so dass wir ganz entspannt im Sand liegen konnten. Übrigens kann man, wenn man am Strand sitzt und nach links -also nach Norden- schaut, Wangerooge und die unbewohnte Insel Minsener Oog sehen. Leicht rechts -im Süden- erkennt man den Leuchtturm Arngast und die ebenfalls nicht bewohnte Insel Mellum.

Es war auf jeden Fall wieder ein sehr schöner Ausflug, ich bin immer überrascht, wie viele heile und geschlossene Muscheln an dem Strand liegen.

Das Wangermeer

Am letzten Wochenende war ich mal wieder mit meiner Mit-FÖJlerin unterwegs und wir sind zusammen zum Wangermeer gefahren. Dieser künstlich erschaffene See liegt bei Hohenkirchen in der Gemeinde Wangerland, die sich im Norden von Friesland befindet. In unmittelbarer Nähe werden momentan ziemlich viele Ferienwohnungen gebaut, sodass es wohl in Zukunft ein Ort für Touristen sein wird. In der Mitte des Sees liegt eine Insel, auf der einige Kühe grasen, ein recht schöner Anblick wie wir fanden. Sonst hatten wir wirklich Glück mit dem Wetter, es war wunderbar warm und so waren auch die Blässhühner und Schwäne ganz begeistert 🙂

Hier noch ein paar Bilder, das Wasser war ungewöhnlich klar wie ihr sehen könnt:

Der Haustierpark in Werdum

Mitte März war ich mit meiner Mit-FÖJlerin in Werdum. Neben der alten Mühle haben wir uns dort auch den Haustierpark angesehen. In dem Park leben Schafe, Schweine, Ziegen, Vögel, Kleintiere und Esel, wobei besonders die alten Rassen vor dem Aussterben geschützt werden sollen. Kinderfreundlich ist er dadurch, dass man fast alle Tiere streicheln kann und es mehrere Stationen gibt, an denen es möglich ist, Tierfutter zu erwerben. Als wir da waren, gab es auch junge Tierkinder, die fanden wir auch total süß:)

Die Werdumer Mühle

Die Werdumer Mühle steht- wie der Name schon verrät- in der Stadt Werdum. Diese liegt in der Samtgemeinde Esens, im Landkreis Wittmund, ca. eine Dreiviertelstunde mit dem Auto von Varel entfernt. Wie man durch die fehlende Galerie an der Windmühle erkennen kann, handelt es sich bei der Mühle nicht um einen Galerieholländer, sondern um einen Erdholländer. Gebaut ist sie auf einem kleinen Hügel und steht schon seit 1748 an diesem Ort. Früher stand an der Stelle wohl schon mal eine Bockwindmühle, von der man vermutet, dass sie schon im 15. Jahrhundert errichtet wurde. Man schätzt, dass die Mühle in Werdum eine der ersten Windmühlen in der Region war, die zum Mehlmahlen genutzt wurde. Nach einer Stilllegung der Mühle im Jahre 1971 wurde sie 2002 komplett restauriert, sodass man hier heute wieder Brot aus selbst gemahlenem Mehl kaufen kann. Außerdem wurde ein Museum eingerichtet, in dem man mehr über die Landwirtschaft lernen kann.

Das Meer der Engel

Am letzten Wochenende war das Wetter hier oben im Norden leider nicht so sonnig, sodass ich keinen weiten Ausflug unternommen habe. Stattdessen habe ich meine Mit-FÖJlerin in Schortens besucht und wir haben zusammen gekocht (war sehr lecker). Anschließend sind wir noch in der Nähe ihrer FÖJ-Einsatzstelle spazieren gewesen und haben Fotos von Jack aufgenommen:)

Der landschaftliche Ort heißt übrigens Engelsmeer, welches unweit des Klosters Oestringfelde liegt. Der Sage nach wurden im Engelsmeer die ersten Oestringer getauft. Heute ist, wie ihr auf den Bildern sehen könnt, nicht mehr viel vom einstigen Meer zu sehen. Es ähnelt mehr einer Savanne. Deswegen wird es heute auch häufig „Little Africa (engl. für kleines Afrika)“ genannt. In der Umgebung gibt es auf jeden Fall noch einen großen Wald, der zum Spazieren gehen einlädt. Wirklich sehr schön dort!

Ganz schön leer hier!

Am letzten Februar Wochenende waren meine Mit-FÖJlerin und ich mal wieder mit dem Zug unterwegs. Diesmal ging es nach Leer, mit 35.000 Einwohnern ist das die drittgrößte Stadt in Ostfriesland. Sie liegt an der Leda, einem Seitenarm der Ems, und ungefähr 60km südwestlich von Varel. Sie ist besonders berühmt für den Bünting Tee, deswegen findet man in der Innenstadt zum Beispiel auch ein Teemuseum des Unternehmens.

Leider hatten wir nicht so viel Glück mit dem Wetter wie noch in Emden. Aber ein Nebelspaziergang am Hafen war auch mal ganz interessant, so dass wir ein wenig auf der Wilhelm-Klopp-Promenade entlang spaziert. Benannt ist sie nach einem ehemaligen Mitinhaber der Firma Bünting.

Auf diesem Foto sieht man das Museumsschiff „Prinz Heinrich“, welches seit 1909 sowohl die Post als auch Menschen von Emden zur ostfriesischen Insel Borkum transportiert. Nachdem es 2003 aufgrund seines Alters verschrottet werden sollte, wurde das Schiff nach Leer gerettet, wo es 13 Jahre lang restauriert wurde.

Seit 2013 ist es ein nationales Kulturdenkmal und fährt auch heute noch nach Borkum und Papenburg. Außerdem kann man das Schiff für Familienfeiern mieten.

Danach sind wir noch durch die Innenstadt von Leer spaziert, wo es neben vielen Teeläden auch andere kleine Geschäfte gibt. Wir haben zum Beispiel auch ein Lesecafé gefunden und eine alte Töpferei.

Generell hat uns die Bauart der Häuser sehr begeistert. In der Anfangszeit hieß Leer übrigens noch Hleri-abgeleitet vom urgermanischen Wort hlér, was so etwas wie Weideplatz bedeutet. Die Einwohner von Leer haben früher abseits vom Fischfang und der Landwirtschaft auch von der Viehzucht gelebt. So ist wohl der Name zustande gekommen.

Während wir durch die Altstadt spaziert sind, haben wir dieses Gebäude gefunden. 1480 wurde die Harderwykenburg vom ostfriesischen Häuptling Hajo Unken gebaut und dient heute als Wohnhaus. Deswegen konnte ich auch nur ein Foto durch den Zaun aufnehmen und nicht näher ran gehen.

Ebenfalls ist uns aufgefallen, dass es in der Innenstadt ganz viele Kirchen gibt. Hier ist zum Beispiel die große Kirche zu erkennen, die aufgrund ihrer Größe von überall zu sehen ist. Sie wurde in den Jahren 1785-1787 auf dem Platz einer abgerissenen Kirche errichtet und 2010-212 restauriert.

Wir haben in der leeren Stadt auf jeden Fall ganz viel Neues geleernt 😉

Auf in die Otto-Stadt!

Im Februar war ich wieder mit meiner Mit-FÖJlerin unterwegs. Nach gut anderthalb Stunden Zugfahrt sind wir schließlich in Emden, ungefähr 60km westlich von Varel, angekommen. Die Stadt liegt direkt am Dollart, einer Bucht, in die auch die Ems fließt. Vermutlich ist sie ähnlich wie der Jadebusen durch Sturmfluten und damit verbundene Meereinbrüche entstanden. Emden ist mit 50.000 Einwohnern die größte Stadt in Ostfriesland.

Im Jahre 1948 ist Otto Waalkes in der Stadt geboren worden. Deswegen gibt es in der ganzen Innenstadt viele Hinweise auf ihn.

So findet man beispielsweise zwei „Otto-Ampeln“ und ein „Otto-Huus“, in dem man viele Produkte mit dem Ottifanten kaufen kann.

Da die Sonne so wunderbar geschienen hat, haben wir uns die meiste Zeit am Hafen aufgehalten und dort die vielen Schiffe beobachtet. Das erste Eis gab es bei dem Wetter dann natürlich auch 😉

Danach sind wir aber noch weiter spaziert und unter anderem an der Kunsthalle vorbeigekommen, die natürlich auch geschlossen war.

Doch am Stadtgraben direkt vor dem Gebäude konnten wir schön auf den Treppen sitzen und einfach nur die Wärme genießen.

Auf diesem Bild sieht man den Wasserturm der Stadt, welcher direkt am Bahnhof steht. Er war deswegen auch das erste, was wir von der Stadt gesehen haben. Gebaut wurde der Turm in den Jahren 1911 und 1912 und trägt auch heute noch zur sicheren Versorgung mit Trinkwasser bei.

Fedderwardereis

Nachdem meine Mit-FÖJlerin und ich in Tossens waren, sind wir weitergefahren nach Fedderwardersiel. Auch diese Stadt liegt im Landkreis Wesermarsch, in der Gemeinde Budjadingen. Im Sommer bin ich mit dem Fahrrad zu dem schönen Kutterhafen geradelt, davon kannst du hier lesen:)

Jetzt im Winter sind aber deutlich weniger Menschen dort spazieren gegangen und auch das Wetter war „ein bisschen“ anders.

Ähnlich wie in Tossens schwammen auch hier ganz viele Eisschollen in der Nordsee herum-das war wirklich ein spektakulärer Anblick.

Das ist das Leuchtfeuer Fedderwardersiel, welches an der Hafeneinfahrt steht. Das Bauwerk ist etwa neun Meter hoch und leuchtet seit 1963 den Schiffen ihren Weg

Übrigens ist das eigentlich der Campingplatz…:D