Das Vareler Schloss…

…welches leider nicht mehr steht.

Das Schloss von Varel wurde um das Jahr 1350 zunächst als Steinhaus errichtet und dann bis 1708 als Schlossanlage erweitert. Bis 1817 wird das Gebäude immer weiter umgebaut, zum Beispiel durch einen Bau eines Ostflügels erweitert. Im genannten Jahr gab es dann einen verheerenden Brand bei dem das Schloss zerstört wurde, sodass es dann 1870 abgerissen wurde. Ein Jahr später wurde der Schlossplatz angelegt, der heute Platz für Veranstaltungen in der Stadt ist. Hier befindet sich auch die alte Mauer, die als einziges übrig geblieben ist.

Im Hintergrund ist die Schlosskirche zu erkennen, welche 1150 errichtet wurde. Sie gehörte ab 1650 mit zur Schlossanlage.

Ein Abend am Deich

Moin, ich melde mich auch mal wieder.

Letzten Freitag habe ich mir leider bei einem Fahrradsturz das Knie geprellt, sodass ich im Moment nicht so viel herumradeln kann. Aber über den Abend kann ich natürlich trotzdem etwas schreiben :

Direkt am Hafen von Varel befinden sich Kuhweiden und irgendwie finde ich es jedes Mal, wenn ich die Feldwege entlang fahre sehr schön, die Tiere und im Hintergrund die Kutter und Segelschiffe zu sehen

Weiter am Deich entlang in Richtung Dangast läuten Heuballen und Hasen, die über Stoppelfelder hoppeln, so langsam den Herbst ein- zwei Wochen Sommer reicht ja schließlich auch…

Sonnenblumen sind ja auch was hübsches 😀

Auf meiner kleinen Tour habe ich neben Hasen noch Reiher und Rehe gesehen, die aber schnell das Weite gesucht haben als ich sie fotografieren wollte.

Aber Störche gabs :

In der Gruppe standen bestimmt zehn Tiere- so viele habe ich ehrlich gesagt noch nie auf einem Fleck gesehen.

Drei in eins

Donnerstag war das Wetter hier total gut und nachdem mein Fahrrad repariert wurde, musste ich das natürlich ausnutzen. Ich habe mich für eine Tour durch die Städte Wiefelstede, Bad Zwischenahn und Westerstede entschieden. Die drei Städte liegen südlich von Varel im Landkreis Ammerland. Mein erstes Ziel war der Botanische Garten in Wiefelstede. Dort habe ich kaum Menschen getroffen, konnte aber viele Fotos von den dort wachsenden Pflanzen schießen.

Danach bin ich weiter in den Süden nach Bad Zwischenahn geradelt. Dort befindet sich das Zwischenahner Meer, welches mich ein wenig an das Steinhuder Meer erinnert hat. Es gibt die Möglichkeit, Tretboot zufahren oder zu baden. Von den Einwohnern her ist Bad Zwischenahn ein bisschen größer als Varel und die Einkaufszone ist wirklich sehr hübsch.

Anschließend bin ich auf dem Rückweg noch durch Westerstede gefahren. Auf dem mittleren Bild ist zum Beispiel die Kirche zu sehen. Eigentlich wollte ich mir auch noch die Windmühle anschauen, doch die ist anscheinend nicht mehr in Betrieb. Auch in Westerstede gibt es einen Rhododendron Park, den werde ich beim nächsten Mal besuchen.

Immer weiter in den Norden

Am Dienstag bin ich wieder an Dangast vorbei gefahren. Der Kurort ist Teil der Stadt Varel und von meinem neuen Wohnort ungefähr sieben Kilometer entfernt.

Direkt am Deich bei den Schafen führt ein Radweg nach Wilhelmshaven, wo ich ja auch schon war. Diesmal habe ich mir aber nicht die Stadt angesehen, sondern bin weiter in den Norden geradelt.

Auf meinem Weg Richtung Norden bin ich durch viele kleine Örtchen geradelt

Eine Mühle habe ich natürlich auch wieder gefunden. Auf dem Bild ist der Gallerieholländer in Sengwarden zu sehen. Die Windmühle wurde 1863 errichtet und steht heute unter Denkmalschutz.

Und angekommen in Hooksiel 😀

Leider hat es zwischenzeitlich angefangen zu regnen und typisch für die See wurde der Wind auch immer stärker. War echt schön!

Mein erster Stopp in Hooksiel war der Außenhafen der Stadt. Um zu ihm zu gelangen, fährt man direkt am Strand entlang und blickt auf der einen Seite direkt auf das Meer und auf der anderen Seite auf die Schiffe. Außerdem gibt es an der Stelle eine Gedenkstelle für gestorben Seeleute.

Vom Außenhafen fährt man teilweise auf Kopfsteinpflaster durch die Stadt und kommt dabei an vielen kleinen Geschäften und Gaststätten vorbei.

Hier ist der alte Hafen von Hooksiel zu sehen. Mittlerweile war das Wetter auch wieder etwas besser und die Stadt wirkte gleich noch viel schöner.

Wirklich ein sehr schöner Ort. Nur zu empfehlen!

Der Vareler Wasserturm

Nicht weit von meinem neuen Wohnort entfernt und direkt am Vareler Wald steht der Wasserturm. Er ist eines der Wahrzeichen der Stadt und versorgt immer noch das Stadtgebiet mit Trinkwasser. Er wurde in den Jahren 1913 und 1914 errichtet und ist 50,5 Meter hoch. Von einer Plattform kann man über Varel und auf die Umgebung blicken.

Oldenburg und der Vareler Hafen

Vor anderthalb Wochen hatte ich Besuch von meinen Eltern und wir haben uns zusammen die Stadt Oldenburg angeschaut. Hier stehen einige alte Gebäude und die Einkaufszone ist geprägt von vielen kleinen verwinkelten Gassen.

Auf diesem Bild sieht man das Schloss, in dem früher die Großherzöge der Stadt gelebt haben. Heute werden die Räume vom Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte genutzt.

Anschließend sind wir noch zum Hafen spaziert und haben dort die Sonne genossen.

Am Abend bin ich mit dem Rad zum Vareler Hafen gefahren und habe dort den Tag ausklingen lassen.

Schließlich war das Wetter total gut und die Kulisse lud ein zum Fotografieren 😀

Ab nach Butjadingen!

Gestern Morgen habe ich wieder den Landkreis Friesland, in dem Varel liegt, verlassen und bin nach Fedderwaddersiel aufgebrochen. Am Anfang der Tour hatte ich schon Sorge, dass es noch anfängt, zu schütten, das hat es dann zum Glück aber doch nicht.

Fedderwaddersiel liegt in der Gemeinde Butjadingen im Landkreis Wesermarsch. Von meinem neuen Wohnort ist es bis zur „Grenze“ der beiden Landkreise nicht weit. Diese ist durch den Fluss Jade, welcher auf dem Bild zu sehen ist, markiert.

Typisch für die Region hatte ich natürlich auch wieder tierische Begleitung in Form von Schafen, Kühen und Pferden, aber teilweise auch Hühnern, die wild auf den Wegen herum laufen, sowie Ziegen und Gänsen.

Nach etwa 30 Kilometern habe ich dann die Gemeinde Butjadingen erreicht.

Und wieder ein Ort, den ich aus Urlauben schon kannte 😀

Danach bin ich noch einige Minuten am Deich entlang geradelt bis ich den Kutterhafen erreicht habe.

Mit Blick auf die Kutter gabs dann eine kleine Stärkung 🙂

Ist schon ein schöner Hafen…

Am Nachmittag bin ich dann wieder zurück nach Varel gefahren.

Ja, es war sehr windig 😀

Einfach so raus

Bevor es – laut meiner Wetter-App- in den nächsten Tagen sehr viel regnen soll, habe ich eben nochmal die Chance genutzt und bin ein bisschen in der Nähe der Vareler Schleuse entlang geradelt.

Die Welt steht Kopf: Irgendwie ist hier oben alles anders 😀

In den letzten Tagen habe ich auf meinen Radtouren schon das ein oder andere Mal gesehen, dass die Landwirte mit der Ernte beginnen. So lag auch dieser Weg neben dem Deich an manchen Stellen voll mit Heu. Irgendwie ganz hübsch finde ich 🙂

Verrückter Norden

Ein Schneemann im Sommer? Ja, tatsächlich befindet sich diese Skulptur mit dem Namen „Eis-Mann-Frau“ seit 2003 an der Vareler Schleuse nur einige Meter vor den Segelschiffen.

Sie besteht aus drei großen Steinen, welche vermutlich Überreste der letzten Eiszeit sind und aus Skandinavien stammen. Deswegen steht die Figur auch auf einem kleinen Hügel, um über den Deich in Richtung Norden zu seiner Heimat schauen zu können.

Der Künstler Eckart Grenzer möchte aber auch an die Auswirkungen des Klimawandels erinnern und darauf aufmerksam machen, dass die Menschheit schon bald nicht mehr die Möglichkeit haben wird, im Winter einen Schneemann zu bauen.

Auf nach Wilhelmshaven!

Heute war das Wetter total gut, sodass ich die Chance genutzt habe und nach Wilhelmshaven geradelt bin. Tierische Begleitung hatte ich natürlich auch wieder 🙂

Zuerst bin ich zum Rathaus gefahren. Bilder von dem Gebäude habe ich zuvor schon im Internet gesehen und ich fand die Bauweise ziemlich interessant. Es wurde in den Jahren 1928 und 1929 als Rathaus der Stadt Rüstringen erreichtet. Keine zehn Jahre später schlossen sich die Städte Rüstringen und Wilhelmshaven zusammen. Der Spitzname von Einheimischen für dieses Haus soll wohl „Burg am Meer“ sein-passt irgendwie 🙂

Danach war ich am Bontekai. Von hier hat man einen guten Blick auf die Kaier-Wilhelm-Brücke, dem Wahrzeichen von Wilhelmshaven.

Die Mischung von Promenade und Schiffen auf der einen Seite und mehrstöckigen Gebäuden auf der anderen Seite hat mich irgendwie an Hamburg erinnert.

Auf diesen Bildern sieht man die Kaiser-Wilhelm-Brücke, welche 1907 fertiggestellt worden ist. Heute steht sie als technisches Denkmal unter Denkmalschutz.

In Wilhelmshaven befinden sich außerdem viele Schiffe der Bundeswehr, neben denen man sich ziemlich klein fühlt 😀
Auf dem Bild sieht man zum Beispiel den Zerstörer Mölders- ein Kriegsschiff der Marine-, welcher heute zum Deutschen Marinemuseum der Stadt gehört.

Leider konnte ich mir heute noch nicht alles ansehen, was ich mir vorgenommen hatte, aber ich bin ja noch ein Jahr an der See 🙂